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Das systematische Risiko

Das systematische Risiko wird auch als Marktrisiko bezeichnet und lässt sich auf allgemeinwirtschaftliche Ereignisse zurückführen.1 Das systematische Risiko ist der Teil des Gesamtrisikos, der nicht durch Diversifizierung verringert werden kann. Politische Ereignisse, konjunkturelle Entwicklungen oder Wechselkursschwankungen haben einen Einfluss auf den gesamten Markt. Das systematische Risiko hat eine bewertungsrelevante Bedeutung in kapitalmarkttheoretischen Modellen wie dem CAPM oder der Arbitrage Pricing Theory (APT). Unter der Annahme, dass die Anleger das unsystematische Risiko durch Diversifikation vermeiden können, kann auch nur eine dem systematischen Risiko entsprechende Rendite erwartet werden.2


 

 


  1. 1 Vgl. Beike/Schlütz (2001), Finanznachrichten lesen, verstehen, nutzen: ein Wegweiser durch Kursnotierungen und Marktberichte, 3. Auflage, Stuttgart: Schäffer-Poeschel, S. 177.
  2. 2 Vgl. Wittrock/Mielke (2002), Messung und Präsentation der Performance, in: Hockmann, Heinz J./Thießen, Friedrich (Hrsg.): Investment Banking, Stuttgart: Schäffer-Poeschel, S. 611.