AlphaGourmet

Zielsetzung

AlphaGourmet

Zielsetzung

Zielsetzung und Aufbau der Arbeit – Gegenstand dieser Arbeit ist die Frage, wie mittels verstärkter Orientierung auf Alpha die Rendite eines Portfolios bei gleichbleibenden Risiko verbessert werden kann. Dabei soll speziell auf das zuletzt vielfach diskutierte Portable Alpha eingegangen werden. Die Implementierung in ein bestehendes Portfolio soll gezeigt sowie potenzielle Alpha-Quellen dargestellt werden. Portable Alpha wird in dieser Arbeit in erster Linie aus der Sichtweise eines institutionellen Investors wie Versicherungen und Pensionskassen, auf Ebene der strategischen Asset Allocation, betrachtet.

Als weitere Alpha-Strategie soll die 130/30 Long-Short-Strategie betrachtet werden. Diese wird auf der Ebene der taktischen Asset Allocation betrieben. Es soll gezeigt werden, wie Investmentfonds mit diesem Konzept für ihre Anleger eine höhere Rendite erzielen können.

Diese Arbeit gliedert sich in insgesamt fünf Kapitel. Im zweiten Kapitel wird auf die zum besseren Verständnis dieser Arbeit notwendigen Grundlagen eingegangen. Neben der Erklärung zur Herkunft der Kennzahlen Alpha und Beta aus der Kapitalmarkttheorie sowie deren quantitative Ableitung wird auf weitere Kennzahlen wie den Tracking Error und die Information Ratio eingegangen. Zudem werden die Unterschiede zwischen passivem und aktivem Management erläutert.


Efficient Frontier
Abbildung 1.1: Strategien zur Erhöhung der aktiven Rendite
Quelle: eigene Darstellung.

 

Das dritte Kapitel befasst sich mit Portable Alpha. Es wird gezeigt, wie durch die Implementierung einer Alpha-Quelle in das Portfolio das Rendite-Risiko-Profil des Portfolios verbessert werden kann, ohne dabei das Marktrisiko zu verändern. Des Weiteren wird auf Hedge-Fonds als Alpha-Quelle eingegangen und es wird gezeigt, wie mittels Alpha-Beta-Separation das potenzielle Alpha eines traditionellen Long-Only-Investmentfonds extrahiert werden kann.

Im vierten Kapitel wird beschrieben, wieso sich die Long-Only-Beschränkung traditioneller Investmentfonds hinderlich auf eine möglichst positive Überrendite aus dem aktiven Management auswirkt. Durch Auflockerung dieser Beschränkung und Zulassung von Leerverkäufen bzw. Short-Positionen kann das Alpha-Potenzial eines Fondsmanagers verbessert werden.

Innerhalb der Schlussbetrachtung wird neben den Grenzen von Alpha und einer abschließenden Betrachtung auf die anfängliche Verbreitung von Alpha-Strategien in der Form von Alpha-Zertifikaten und Investmentfonds für den privaten Investor eingegangen.